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Die Moore

... sind eigenwillige und gleichzeitig eindrucksvolle Landschaften. Einige Moore im Müritz-Nationalpark entstanden durch die Verlandung flacher Seen. Durch künstliches Absenken des Wasserspiegels unterstützten und beschleunigten unsere Vorfahren ungewollt diesen Prozess. Andere Moore sind das Ergebnis eines langsamen Ansteigens des Grundwasserspiegels, welches Versumpfungen auslöste. In kesselartigen Vertiefungen konnten sich Moore entwickeln, die vom hangabwärts wandernden Bodenwasser ernährt werden. Diese sogenannten Kesselmoore sind besonders häufig im Gebiet der Endmoräne, also im Serrahner Teil des Nationalparkes zu finden. Moore sind das Reich von Spezialisten. Hier kommen sehr viele Pflanzen und Tiere vor, die mit den besonderen Bedingungen im Moor leben können. Berühmt ist z. B. der Sonnentau, eine Pflanze, die ihren Nähstoffbedarf durch den Fang von Insekten deckt. Aber auch der Kranich schätzt solche besonders nassen Orte, um seine Jungen möglichst ungestört aufziehen zu können.

Moore sind in den letzten Jahrhunderten viel entwässert worden, meist um den Torf zu gewinnen oder landwirtschaftlich nutzbare Flächen zu gewinnen. Im Nationalpark werden Moore renaturiert, um sich fortan natürlich entwickeln zu können.

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