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Die Wälder der Müritz

Wo der Seeadler in einem unendlichen Himmel seine Kreise zieht, der Fischadler aus schwindelnder Höhe in einen See stürzt und das Trompeten der Kraniche das Frühjahr und den Herbst eines jeden Jahres begleitet, ist eine Landschaft, die uns an Märchen und Geschichten alter Tage erinnert. Sie hat mit ihren weiten Wäldern, glitzernden Seen und wundersamen Mooren etwas Ursprüngliches, ja Wildes an sich, das unsere Ehrfurcht vor der Natur weckt. Lassen Sie uns dies bewundern und bewahren, für uns und unsere Kinder.

Der bis vor etwa 200 Jahren anhaltende Raubbau an den Wäldern hatte damals eine kritische Situation erreicht. Dies bewirkte schließlich die Einführung einer geregelten Forstwirtschaft. Erstmals begann man systematisch aufzuforsten. In dieser Gegend wurde aufgrund der sandigen Böden die Kiefer bevorzugt. Ende des 19. Jahrhunderts kamen auch nichtheimische Baumarten dazu. Der Hauptteil der Waldfläche nimmt heute mit über 75% die Kiefer ein. Größere Buchenwälder sind vor allem im Serrahner Teil anzutreffen. Sie sind teilweise seit 40 Jahren nicht mehr bewirtschaftet und bieten beeindruckende Waldbilder.

Die Buchenwälder um Serrahn


Die Jagdleidenschaft der Mecklenburg-Strelitzer Großherzöge ließ die Wälder um Serrahn lange Zeit nahezu unangetastet. Das ehemals eingezäunte Jagdgebiet wurde später Naturschutzgebiet und Waldreservat. Heute erlebt man hier eine einzigartige Waldwildnis, die Gegenstand unzähliger Forschungen über die natürliche Dynamik von Buchenwäldern geworden ist. Der Zauber dieses hügeligen Waldlandes voller Seen und Moore, das in Teilen im Juni 2011 zum UNESCO Weltnaturerbe ernannt wurde, entfaltet sich besonders in den späten Herbstwochen bis in den November hinein.

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